Carola Ott

Praxis für Psychotherapie, Traumatherapie, Essstörungen und Supervision - Köln







Psychotherapie

Beratung und Therapie sind dann angezeigt, wenn Sie mit Ihren bisherigen Lösungsversuchen nicht weiter kommen. Psychotherapie kann Ihnen helfen, mit sich selbst in Kontakt zu kommen, Ihre Bedürfnisse zu erkennen und Wege zu finden, nachhaltig etwas zu verändern.

Traumatherapie

Ein Trauma ist nicht ein Ereignis, sondern eine im Nervensystem gebundene Energie. Ein Trauma entsteht, wenn etwas zu viel, zu schnell und zu plötzlich passiert. Unser Geist und unser Körper sind dennoch in der Lage, intensive und extreme Erfahrungen zu heilen. Ich unterstütze Sie mit Traumatherapie bei der Wiederherstellung von Kontinuität durch ganzheitlich inneres Empfinden.

Coaching - Teamberatung Supervision

Um den stetig wachsenden und wandelnden Anforderungen im (Arbeits-) Alltag gerecht zu werden, braucht es neben Fachwissen auch die Fähigkeit, sowohl konstruktiv als auch zwischenmenschlich miteinander zu kommunizieren.

Meine Schwerpunkte

Psychotherapie

Bei einer Psychotherapie biete ich meine intensive Begleitung an. In einer geschützten und vertrauensvollen Atmosphäre kann die therapeutische Beziehung zwischen Therapeutin und Klient/-in wachsen. Das Bewusstwerden verdrängter Muster, Glaubenssätze, innerer Überzeugungen, Konditionierungen auf mentaler und körperlicher Ebene und die daraus resultierenden Verhaltensmuster können für Sie erkennbar und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden.  Diese neuen Erfahrungen sorgen dafür, dass im Gehirn neue neuronale Verknüpfungen gebildet werden können und verändertes Fühlen, Denken und Handeln etabliert wird. Das Ziel einer Psychotherapie ist, dass Sie Wahlmöglichkeiten bekommen und die Gestaltung Ihres Lebens wieder selbst bestimmen können. Dadurch wird das Gefühl von Selbstwirksamkeit entwickelt und gestärt.

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Ich berate und begleite Sie therapeutisch bei folgenden psychischen Leiden:

  • Essstörungen
    (siehe unten, Abschnitt Essstörungen und Traumatherapie)
  • Anpassungsstörungen/Lebenskrisen (depressive Reaktionen, z. B. einschneidende Lebenserfahrungen, Mobbing, Erschöpfung, Burn-out, Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Scheidung, Trauer, Beziehungsprobleme)
  • Ängste (Panikstörung, generalisierte Angsterkrankung)
  • Depressionen
  • Zwangserkrankungen
  • Psychosomatische Beschwerden (funktionelle Beschwerden ohne Organbefund)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Traumata (siehe unten)

Perspektiven:

  • Entstehung von Vertrauen in sich selbst und andere
  • Erkennen und Achtung eigener Grenzen und die der anderen
  • Innerer Wachstum und Freiheit wird möglich
  • Abbau von Stress, Ängsten und körperlichen Symptomen
  • Bewältigung negativer Gefühle und Gedanken
  • Empfindungen, Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche werden erlebbar
  • Selbstwertgefühl wird spürbar
  • Beziehungen werden echter
  • Selbstregulation wird gefördert
  • Ressourcen entwickeln und fühlen lernen

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Traumatherapie

Unsere Fähigkeit, auch überwältigende Erfahrungen zu meistern und zu verarbeiten, ist uns angeboren. (P. Levine)

Somatic Experiencing ® ist ein körperorientierter und psychobiologischer Ansatz zur Lösung von traumatischem Stress. Somatic Experiencing ® hilft zum Verständnis, zur Prävention und zur Bewältigung von Schock- und Trauma Folgen.

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Ein Trauma ist keine Krankheit oder Störung. Ein traumatisches Ereignis ist ein unnormales Ereignis, was sich dann in atypischen Symptomen zeigen kann. Das Trauma steckt im Nervensystem und ist nicht das Ereignis. Traumasymptome werden nicht durch das äußere Ereignis verursacht. Sie entstehen, wenn überschüssige Energie nicht aus dem Körper entladen werden kann. Diese Energie bleibt im Nervensystem gebunden und kann auf Körper und Geist verheerende Auswirkungen haben.(Dr. Peter A. Levine)
Die Verbindung zu sich selbst und zum eigenen Körper wieder aufzunehmen, ist nach einem traumatischen Erlebnis oft nicht mehr möglich. Der Körper bildet Symptome, die unerklärlich scheinen und das Leben einschränken.

„Der Schlüssel zur Traumaheilung ist nicht, das Trauma wieder zu erleben, sondern neue Erfahrungen im Körper zu schaffen.“ (Dr. Peter A. Levine)

Das gelingt durch Entladung der im Nervensystem gebundenen Energie und die Auflösung der körperlichen Auswirkungen, die durch die Trauma Erfahrung entstanden sind.
Ziel ist es wieder in die Handlungsfähigkeit zu kommen und die Selbstregulierung des Nervensystems zu trainieren. Das Erlangen von Präsenz und Sicherheit verändert dann auch die Körperwahrnehmung, die Gefühle, die Gedanken und deren Bedeutung.
 
 

Die Entstehung einer Essstörung hat viele Ursachen und steht oft im Zusammenhang mit Trauma Erfahrungen. Mithilfe der Methoden von Somatic Experiencing (SE) kann die Selbstregulationsfähigkeit des Nervensystems erhöht werden, was konkret bei Essstörungen (Bulimia nervosa/Binge eating/Überessen) sehr heilsam sein kann. Der Einkauf von zu vielen Lebensmitteln, der unkontrollierte Verzehr von Unmengen an Lebensmitteln und der Vorgang des Erbrechens sind bei einer Essstörung automatisierte Handlungen, um die körperliche und gedankliche Aktivierung zu regulieren.  Diese Handlungsabläufe zu unterbrechen, erfordert ein gut reguliertes Nervensystem. Mit einem beruhigten und sicheren Bewusstsein kann es wieder möglich werden, Entscheidungen zu treffen , also zum Beispiel, sich bewusst diesen Fragen zu stellen: Landet das jetzt in meinem Einkaufswagen oder nicht? Möchte ich gleich Zeit mit Essen und Erbrechen verbringen? Womit komme ich nicht in Berührung, wenn ich esse oder nicht esse?

Auch bei der Anorexie hilft SE aus der Einfrierreaktion und Erstarrung des Nervensystems wieder in die Lebendigkeit und damit wieder mit der eigenen Lebensenergie in Kontakt zu kommen.

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Coaching & Teamberatung / Supervision

Coaching hilft bei einer ersten Orientierung, um herauszufinden, wo Veränderung geschehen soll. Teamberatung/Supervision ermöglicht Menschen, die arbeitsbedingt zusammen sind und somit eine arbeitende Gruppe bilden, hinter ihre (Arbeits-)Rolle zu blicken und sowohl als Teammitglied als auch als ein Individuum, sich zu entwickeln und sein/ihr Potenzial zu erforschen. Mit dem Ziel mehr Harmonie und Einstimmung untereinander zu erlangen, und damit am Ende effektiver arbeiten zu können.
Unter welchen hohen Anforderungen sie stehen, um Ihren Arbeitsalltag zu bewerkstelligen und unter hohem Druck zu arbeiten, wird den meisten erst dann bewusst, wenn es Raum gibt, darüber sprechen zu können.

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In der Teamsupervision geht es meistens um die zwischenmenschliche Beziehung und wie jede/r seinen/ihren Aufgaben gerecht wird. Wenn jede/r vom anderen weiß, wie er/sie mit dem Druck und den Anforderungen umgeht, bekommt man einen Einblick in die Persönlichkeit der anderen und umso mehr ein Verständnis füreinander.

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Flyer für Teamberatung/Supervision

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Essstörungen

Was sind Essstörungen?

Für Betroffene bieten Essstörungen die einzige Möglichkeit, eine bestimmte Lebensphase zu bewältigen oder einen Ausweg zu finden, um Gefühle, Bedürfnisse und Konflikte zu regulieren.

Das Essen an sich dient nicht mehr der Nahrungsaufnahme, sondern vielmehr als Ersatzbefriedigung für nicht erfüllte Bedürfnisse, verdrängte Gefühle und Vermeidung von Konflikten. Dieses Vermeidungsverhalten zeigt sich dann in Überessen, Nichtessen, Erbrechen und übermäßigem Sport. Es hilft u.a. Spannungen abzubauen, sich selbst nicht zu spüren und somit nicht mit sich selbst und anderen in Kontakt zu kommen. 

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Der Körper wird für die Betroffenen zum Maßstab für das eigene Befinden. Über ihn wird das scheinbare Wohlbefinden kontrolliert. Die Fixierung auf das Essen bzw. Nicht-Essen und den Körper bestimmen den Alltag eines/einer jeden Betroffenen.

Die Ursachen für eine Essstörung sind multifaktoriell und entstehen u.a. durch Entwicklungstrauma, frühe Bindungsstörungen, Einflüsse des sozialen Umfelds (Bewertungen, Schönheitsideale unserer Gesellschaft) während der Adoleszenz. Ungünstige Bedingungen in der Familiensituation und die eigene Konstitution können ebenfalls zur Entstehung der Erkrankung beitragen. Essstörungen führen zu gravierenden gesundheitlichen, seelischen und sozialen Beeinträchtigungen.

Charakteristisch für jegliche Form von Essstörung ist, dass das Essen das Leben bestimmt!

Die häufigsten Essstörungen sind:

Magersucht/ Anorexia nervosa

Symptome nach IDC-10:

  • eingeschränkte Nahrungsauswahl
  • übertriebene körperliche Aktivitäten
  • selbstinduziertes Erbrechen und Abführen
  • Gebrauch von Appetitzüglern und Entwässerungsmitteln

Das Körpergewicht liegt 15% unter dem normalen oder dem für das Alter und die Körpergröße erwarteten Gewicht. Durch das Meiden von „fettmachenden“ Essen wird die Reduzierung des Gewichts selbst herbei geführt. Die Selbstwahrnehmung ist gestört und mit der Angst, dick zu werden, verbunden. Die Betroffenen legen eine sehr niedrige Gewichtsschwelle für sich selbst fest. Körperliche Störungen zeigen sich bei Frauen als Amenorrhoe (Ausbleiben der Monatsblutung).

Ess-Brech-Sucht/ Bulimia nervosa

Symptome nach IDC-10:

  • wiederholte Anfälle von Heißhunger
  • andauernde Beschäftigung mit dem Essen
  • unwiderstehliche Gier oder Zwang zu essen
  • übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts
  • Essanfälle und Erbrechen oder Gebrauch von Abführmitteln wechseln sich ab
  • zeitweilige Hungerperioden
  • übertriebene Sorge um Körperform und Gewicht

Durch das wiederholte Erbrechen kann es zu Elektrolytstörungen und körperlichen Komplikationen kommen. Der Bulimie geht häufig eine Anorexie voraus. Die Eigenwahrnehmung ist wie bei der Anorexie gestört und die Betroffenen fühlen sich zu dick und haben Angst, zuzunehmen. Aufgrund des Schamgefühls, der Heimlichkeit und des Selbstekels besteht ein großer Leidensdruck.

Ess-Sucht/ Binge-Eating-Disorder

Symptome nach DSM-IV:

  • wiederholte Essanfälle ohne Erbrechen oder Gebrauch von Abführmitteln
  • vermehrte Nahrungsaufnahme ohne Hungergefühl
  • Kontrollverlust während des Essenanfalls
  • heimliches Essen

Wie bei der Bulimie besteht aufgrund des Schamgefühls, der Heimlichkeit und des Selbstekels ein großer Leidensdruck. Die Binge-Eating-Störung ist weit weniger erforscht als die anderen Essstörungen.

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Über mich

Ich bin 1969 in Freiburg i.Br. geboren, wohne und arbeite seit vielen Jahren in meiner Wahlheimatstadt Köln, bin verheiratet und Mutter von erwachsenen Töchtern.
In meiner Privatpraxis arbeite ich seit einigen Jahren als Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie. 
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf lösungs- und ressourcenorientierten Vorgehensweisen, die Möglichkeiten bieten, Heilungs- und Wachstumskräfte zu aktivieren und zu entfalten. Mit Neugier, Achtsamkeit und wohlwollendem Interesse begleite und unterstütze ich Sie auf Ihrem Weg zu sich selbst. 

Zertifikat Psychotherapie - Traumatherapie - Teamberatung - Essstörung - Anorexie - Somatic Experiencing

Qualifikation

  • Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie
  • Ausbildung in humanistischer Psychotherapie
  • Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers
  • Gestalttherapie
  • Systemische Psychotherapie
  • Bioenergetik und Dynamische Körpertherapie
  • Weiterbildung: Training in Gruppendynamik
  • Fortbildung: Die Essstörungspersönlichkeit
  • Regelmäßige Übungsgruppen mit Supervision
  • Beratende und therapeutische Erfahrung im psychosozialen Arbeitsfeld
  • Leitung therapeutischer Gruppen für Frauen mit Essstörungen
  • Somatic Experiencing (SE)® in Ausbildung

Meine Arbeitsweise

Meine therapeutische Arbeit setzt sich aus verschiedenen Methoden der humanistischen Psychotherapie zusammen. Dabei verwende ich Techniken aus der Gesprächs-, Gestalt- und Körpertherapie. Durch das ganzheitliche Verfahren werden Geist, Seele und Körper einbezogen. Das Ziel von Therapie ist, diese drei Bereiche in Einklang zu bringen und dadurch eine Steigerung der Lebensqualität zu erlangen.

Der Fokus meiner Arbeit liegt in der Erweiterung der eigenen Selbstregulationsfähigkeiten, so dass der Fluss der ureigenen Lebenskraft unterstützt werden kann.

Sie tragen die Lösungen in sich selbst. Sie allein wissen, was richtig für Sie ist. In einem geschützten Rahmen und vertrauensvoller Atmosphäre biete ich Ihnen meine Begleitung an.

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Die auditive Wahrnehmung, die durch das Hören geschieht, ist von zentraler Bedeutung für Menschen und ihre Kommunikation.
Ich lade Sie ein, dieses Audio zu starten, um sich einige Beispiele zu verschiedenen Fragestellungen, die während einer therapeutischen Sitzung auftauchen könnten, anzuhören. Dadurch können Sie sich einen weiteren Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise machen.

Übungen zur Körperwahrnehmung

Honorar

Als Heilpraktikerin (Psychotherapie) arbeite ich in freier Praxis. Mein Honorar wird durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wenn Sie eine private Zusatzversicherung abgeschlossen haben oder privat versichert sind, empfehle ich, sich vor der Behandlung bezüglich der Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse zu informieren. Selbstzahler erhalten eine steuerlich absetzbare Rechnung (außerordentliche Belastungen), die Sie als Sonderausgaben in Ihrer Lohnsteuererklärung geltend machen können.

Einzeltherapie: 90,00€ / 60 Minuten (pro Sitzung)

Teamberatung/Supervision: nach Zeit und Aufwand/individuell

Gruppentherapie: 25,00€ / 90-120 Minuten (pro Abend/Person) – derzeit leider kein Angebot

Folgende Vorteile kann ich Ihnen mit meiner Privatpraxis bieten:

  • Kurzfristige Termine
  • Es gibt keine Vermerke in Ihrer Krankenakte, somit bleibt Ihre Privatsphäre geschützt.
  • Sie sind nicht an eine bestimmte Stundenanzahl gebunden, sondern Sie entscheiden selbst,
    wie lange Sie Beratung oder Therapie in Anspruch nehmen wollen.
  • Die 2-jährige Sperrfrist, die Sie als Kassenpatient/in nach beendeter Therapie haben, entfällt.

Blog

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  • Psychotherapie und was ich darunter verstehe Einige Überzeugungen über Psychotherapie scheinen mir veraltet oder nicht mehr aktuell zu sein. Vielleicht geht es Ihnen auch so, dass Sie bestimmte Vorstellungen von Psychotherapie haben, die aber gar nicht mehr zutreffen oder zumindest, nach meiner Auffassung, überholt sind. Einige Beispiele dazu: Als Therapeutin darf ich nicht meine Meinung äußern und nichts über mich erzählen. […]
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